Home > Referenzen > Wanderausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“

Die zunächst umstrittene Ausstellung wurde nach 1999 geprüft und neu konzipiert. In der überarbeiteten Version setzt sich das Hamburger Institut für Sozialforschung mit den Verbrechen der Wehrmacht zwischen 1941 und 1944 auseinander.




Das damals geltende Kriegs- und Völkerrecht ist der Ausgangspunkt der neuen Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941–44“. Auf rund 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird dabei die Beteiligung der Wehrmacht an Verbrechen, die während des Zweiten Weltkrieges an Kriegsschauplätzen im Osten und Südosteuropa verübt wurden dokumentiert, darunter Aspekte wie Völkermord, Kriegsgefangene, Ernährungskrieg, Deporationen und Zwangsarbeit, Partisanenkrieg sowie Repressalien und Geiselerschießungen.

Weitere Bereiche der Ausstellung stellen die Handlungsspielräume dar, die sich den Wehrmachtsangehörigen bei der Ausführung eines Befehls boten. Die nach 1945 geführte gesellschaftliche Auseinandersetzung über die Rolle der Wehrmacht im zweiten Weltkrieg wird ebenfalls beleuchtet. Die Ausstellungsinhalte werden an vielen Stellen durch interaktive Anwendungen auf Computerterminals vermittelt.



Weitere Infos: www.verbrechen-der-wehrmacht.de/

Hamburg4 lieferte für dieses Projekt die Hard- und Softwarelösungen und die Netzwerkinfrastruktur.

Die Wanderausstellung wurde zusammen mit dem Architektur- und Designbüro Studio Andreas Heller realisiert, das für Hochbau, Innenarchitektur und Konzeption der Ausstellung verantwortlich war und die inhaltlichen Vorgaben für die Hard- und Softwareseitige Umsetzung lieferte.