Stadtgestaltung, soziokulturelle Entwicklung und Klimawandel sind spannende aktuelle Fragen zur Zukunft jeder Großstadt - und die zentralen Themen der Internationalen Bauaustellung (IBA), deren Schauplatz für die nächsten zehn Jahre die Hansestadt ist.
In der Werksausstellung in Wilhelmsburg kann sich der Besucher einen Überblick zu den vielen Themen, Projekten und Plänen der IBA Hamburg verschaffen. Die Metropole Hamburg ist als Großstadt Schnittpunkt internationaler Kulturen, als Hafenstadt globaler Umschlagplatz von Waren und kulturell ein Ort der Freiheit und vielen Möglichkeiten. Doch sie ist auch ein Brennpunkt der Gegensätze und Spannungen und muss sich vielen drängenden Fragen unserer Zeit stellen, etwa dem Klimawandel oder dem Druck der Globalisierung. Die Internationale Bauausstellung (IBA) will diese und andere wichtige Zukunftsfragen beantworten und so ein Bild für Hamburg entwerfen, dass gleichzeitig ein Klima schonendes Wachstum ermöglicht.
Die Infotafeln der Ausstellung werden durch multimediale Inhalte auf Monitoren und Hörstationen veranschaulicht. Seit 1901 fanden in Deutschland bereits siebenmal Bauausstellungen statt, ab diesem Jahr fiel die Wahl erstmals auf Hamburg. Dabei ist die IBA weit mehr als eine Ausstellung im klassischen Sinne: Die IBA Hamburg zeigt beispielhafte Lösungen, angefangen von städtebaulichen Themen bis hin zu Fragen der städtischen Ökonomie und Gesellschaft. Die Ergebnisse der IBA gehen dabei weit über bisher gebaute Architekturen hinaus: Die Veranstalter und Mitwirkenden suchen neue Wege des sozialen und kulturellen Miteinanders in der Stadt und setzen so wegweisende Impulse für künftige Planungs- und Baukultur. Die Leitthemen der IBA werden anhand gebauter Beispiele, sozialer und kultureller Projekte, Veranstaltungen, Dialogen und Publikationen dem Publikum veranschaulicht.
In den Präsentationsjahren 2007, 2010 und 2013 können die Besucher der IBA die Ergebnisse in unterschiedlichen Stadien der Realisierung erleben. Einen Überblick zu den einzelnen Themen gibt die große Werkausstellung zur IBA in Wilhelmsburg. Nicht nur trockene Schautafeln und Bilder bringen hier die Orte und Themen der IBA an den Besucher, er kann an Multimedia-Stationen die verschiedenen Schauplätze mit Filmen und ergänzenden Audiodokumenten erleben. Wir entwickelten die interaktiven Anwendungen für die Ausstellung und haben die Hardware und Infrastruktur installiert und teils speziell umgebaut. Die Technik bleibt für den Besucher stets unsichtbar, so dass er sich ungestört auf die Inhalte der Ausstellung konzentrieren kann. Auch in den folgenden Jahren des Projekts werden wir die IBA mit maßgeschneiderten Hard- und Softwarelösungen unterstützen und somit einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsgestaltung der Elbmetropole leisten.
Die Fotos wurden uns freundlicherweise vom Studio Andreas Heller zur Verfügung gestellt
Die Multimedia-Technik ist harmonisch in die Ausstellung integriert und bleibt für den Besucher stets unsichtbar: Er kann sich ungestört auf die Inhalte konzentrieren.
Hamburg 4 lieferte für das ambitionierte Großprojekt die technische Infrastruktur und gestalteten interaktive Anwendungen.
Das Projekt wurde zusammen mit dem Architektur- und Designbüro Studio Andreas Heller realisiert, das für Hochbau, Innenarchitektur und Konzeption der Ausstellung verantwortlich war und die inhaltlichen Vorgaben für die Hard- und Softwareseitige Umsetzung lieferte.
